Fantec MM-FHDL+WiFi Media Player 1,5TB
28. August 2010Fantec MM-FHDL+WiFi Media Player 1,5TB
Festplatte und Netzwerkelement in einem
Das oben genannte Gerät ist eine Festplatte, die aufgrund einer Reihe von elektronischen Verbindungsmöglichkeiten, jedoch ebenfalls Drahtlos-Betrieb (WiFi, WLAN) an (Röhren-, Plasma, LED-), Fernseher aus einer Palette von Jahrgängen und Fabrikaten direkt angeschlossen werden kann. Somit ist dies ein Medienspeicher direkt für den Fernsehbildschirm, der eine Kapazität von 1.500 GB umfasst. Wollte man sich diese Speichermenge in nur jeweils einem Medienformat vorstellen, dann wären dies (in Ungefährwerten) 1.275.000 Bilddateien, 750.000 MP3-Dateien (in durchschnittlicher Liederlänge) oder 1.500 Stunden an DVD-Filmmaterial.
Dies kann alle Videoformate unterstützen, zu nennen sind jedenfalls ISO, DivX, M2TS, WMV, AVCHD, MOV, MKV, H.264. Ebenfalls DVD-Menüs werden unterstützt, sollte man den Inhalt von einzelnen DVDs auf die Festplatte des Media Players kopieren. Dies betrifft ebenfalls Blu-ray-Datenträger, aber auch digitalisierte VHS-Videokassetteninhalte oder DV-Kamera-Aufnahmen.
Tonwiedergabe und Internetzugang
Diese können bei Bedarf sämtlich einerseits auf dem Fernsehgerät abgespielt werden, jedoch auch der Fantec MM-FHDL+WiFi Media Player 1,5TB selbst kann als Tonwiedergabegerät fungieren, indem es Musik aus dem Speicher wie auch aus dem Internet-Radio ähnlich dem Prinzip eines üblichen MP3-Players abzuspielen in der Lage ist. Hierbei kommt noch die 128-x-128-Pixel-Anzeige des Gerätes zum Tragen. Diese wird nämlich dazu herangezogen, die gerade eingespielten Titel per Dateinamen-Abruf-Funktion im Lauftext anzuzeigen, nicht zuletzt auch gerade dann, wenn es sich um längere Bezeichnungen handelt.
Durch den IMS (Internet Media Service) man auf Online-Inhalte von Drittanbietern zugreifen. Gegenwärtig unterstützt IMS die Internet-Bildportale Picasa & Flickr, informiert über Wetterberichte und Nachrichten. Direkt aus dem Media-Player-Menü auf dem Fernsehbildschirm kann ein sogenanntes Torrent-Portal im Internet angewählt werden, um ganze Filme oder Fernsehfolgen herunterzuladen. Als weitere wählbare Internetkomponente handelt es sich um ein Rundfunkradio, aus dem heraus über 10.000, viele auch nur als eine Aneinanderreihung von abgespielten Musiktiteln, vom Media Player zu empfangen sind. Dies hängt jedoch von der präzise vorzunehmenden Kategoriensuche nach einer Radiostation ab. Eine ähnliche Sortier- und Ordnungsfunktion ist für das Inventar aller abspielbaren Mediendateien innerhalb eines Netzwerks ebenso abzurufen: Unerheblich auf welchem Datenträger sich Filme, Fotos oder Musiktitel befinden, diese können in ihrer Gesamtheit in einer einzigen Katalog-Option aufgelistet werden. Die "Media Library", um die es hier geht, ist eine leistungsstark programmierte. Mit der Textsuche kann man einfach den Titel eingeben, jedoch auch das Datum oder das Album, das Genre, den Künstler, den oder die Schauspieler oder Ähnliches.
Zur vollsten Zufriedenheit
Im Lieferumfang ist neben dem eigentlichen Media-Player die Treiber-CD enthalten, das Handbuch, ein externes Netzteil, ein USB-Kabel (2.0), ein YPbPr-Kabel, ein AV-Kabel, ein WiFi-Dongle sowie eine Fernbedienung inklusive der entsprechenden Batterien. Nutzer schätzen die reibungslose Abspielbarkeit nicht nur aller Dateien, sondern auch aller Festplattenformate. Obgleich der Rat gegeben wird, man möge auch als Mac-Anwender NTFS-Software verwenden, um höchste Komfortabilität zu erzielen.
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Zorander
08. April 2010Einen Western Digital WD TV® HD Media Player
Kingston DataTraveler I Flash Memory 4GB (4096 MB) USB 2.0
Einen USB auf LAN Adapter, in meinem Fall ein D-Link DUB-E100 NIC Fast USB RJ45 10/100 (USB 2.0)
Die aktuelle Firmware von hier, genauer bei mir die Version 0.8.5.3
Achtung: Die neue 0.8.6 habe ich zwar zum laufen gebracht, hatte aber Probleme beim Abspielen von Dateien. Daher verwende ich die 0.8.5.3
Wir haben die oben genannte Datei heruntergeladen

Wir entpacken die Datei

Wir erhalten einen Ordner mit den benötigten Dateien:

Diese kopieren wir auf den leeren USB Stick
Bewaffnet mit diesem USB Stick wandern wir nun ins Wohnzimmer, wo der WD Player an einem netten Fernseher angeschlossen ist.

Wir achten darauf, dass der WD Player
aus ist und keine weiteren USB Geräte eingesteckt sind. Wenn diese Rahmenbedingungen gegeben sind, stecken wir den USB Stick in den Player und starten ihn.
Was da hinten rausschaut ist nur das Stromkabel, das HDMI Kabel und mein optisches Audiokabel. Nicht wundern, es steckt KEIN weiteres USB Gerät dran!

Wir sehen nun den Startscreen unseres WD Players:

Wir gehen zu den Systemeinstellungen ...
Oha, der WD Player sagt, er hat eine neue Firmware gefunden!


Wir bestätigen dies und der WD player startet nach dem Update neu:

Der Neustart ändert sich, wir erhalten jetzt immer folgende Meldung beim Neustart:

Die hier gezeigte IP merken wir uns am Besten, die werden wir noch einige Male brauchen
Um den Erfolg unserer Aktion zu sehen gehen wir nochmal zu den Systemeinstellungen ...

und drücken auf Info:


Na wenn das nicht gut aussieht! Glückwunsch, wir haben den WD Player so gut wie Netzwerkfähig gemacht. Wir schauen mal zurück ins Arbeitszimmer,
was der PC so macht. Huch, mein Vista hat den WD Player gleich erkannt:

Wie praktisch, brauchen wir uns darum nicht zu kümmern. Wir wollen ja aber eigentlich vom SambaServer streamen.
Wir connecten deshalb jetzt mit putty (einfach die putty.exe HIER DOWNLOADEN) auf den WD Player, dazu
haben wir uns vorhin die IP gemerkt, in meinem Fall die 192.168.2.102. Die IP Adresse tragen wir unter Host Name ein, der Rest bleibt wie es ist!

Putty wird noch einen Sicherheitshinweis bringen, den wir mit JA bestätigen.

Putty baut jetzt die Verbindung zum WD Player auf und fragt nach dem Login für die WD Box.
Wir geben root ein und drücken zweimal Enter (es ist nämlich kein Passwort vergeben).

Wir öffnen die datei /boot/net.mounts mit vi und tragen den Befehl zum mounten unseres SambaServers ein.

bei mir wäre das xmount //192.168.2.105/tv tv cifs
xmount ist der Befehl zum mounten //192.168.2.105 die IP meines Sambaservers.
/tv ist der "Nutzer", den wir in der smb.conf angelegt haben.
tv ist der Ordnername, der auf dem Fernseher nachher angezeigt wird.
cifs ist die syntax für das Dateisystem unseres Sambaservers. Alternativ kann hier z.B. nfs angegeben werden (für NFS-Server).

Wir speichern und schliessen die Datei und können den WD Player rebooten. Dafür reicht der Befehl reboot.

Der WD Player startet jetzt neu und mounten bei jedem Start unseren Sambaserver gleich mit. Wir schauen mal unter "Videos" bei "USB1".

Wow, der gesamte Inhalt des Sambaservers erscheint

Dann starten wir einfach mal den Stream eines Trailers mit 1080p und freuen uns tierisch!

Ein paar Anmerkungen meinerseits: Sicherlich ist das alles eine Frickellösung, aber es funktioniert
Der von mir verwendete
USB-LAN-Adapter hat keine Probleme, 1080p Videos von 15GB Größe zu streamen. Alles läuft ruckelfrei!
Da die meisten sicherlich keinen Server zuhause stehen haben, erklär ich kurz wie man auf stinknormale Windows-Freigaben zugreifen kann.
Das gilt in meinem Fall für Windows Vista mit NTFS Dateisystem.
Erstmal machen wir die Windows-Freigabe. Wir suchen uns den Ordner zum Freigeben, ich nehme einfach mal "Filme"

Rechts Maustaste auf den Ordner, und auf Freigabe klicken:

Aus dem Drop-Down Menü wählen wir "Jeder" aus und klicken auf hinzufügen.

Mit einem Klick auf Freigabe ist diese Sache schon beendet und der Ordner im Netzwerk freigegeben.
Jetzt müssen wir der WD Box noch den Ordner beibringen.
Dafür connecten wir wie oben beschrieben per Putty auf den WD Player und ändern die net.mounts (auch oben beschrieben), mit den
jeweiligen Daten des Windows-Computers, in meinem Fall
xmount //192.168.2.112/filme filme cifs
Ich habe einfach die IP meines Windows Rechners eingegeben. Diese bekommt man raus, indem man die Eingabeaufforderung startet und den Befehl
ipconfig eingibt. Da unser freigegebender Ordner filme heißt, lautet der Pfad //192.168.2.112/filme
Das zweite "Filme" danach ist wieder der Name, der auf dem Fernseher erscheinen wird. CIFS ist wieder das Dateisystem, dass auch von Windows ohne
weitere Software unterstützt wird.
Nach einem Reboot der WD Box ist nun auch die Windows-Freigabe im Fernseher sichtbar
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